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Danksagung
A//S Verein

Ihr Dienstleister am Arbeitsmarkt

Der A//S Verein für Arbeitsförderung und Selbsthilfe e.V., gegründet 1990 in Freital, ist als gemeinnütziger Verein eingetragen.

Unsere Unternehmensphilosophie ist auf die Hilfe zur Selbsthilfe gerichtet. Die Selbstverwirklichung des Menschen, gegenseitige Achtung und Toleranz sind Grundpfeiler unserer Arbeit. Bildung, Beschäftigung und Betreuung charakterisieren unsere vielseitigen Angebote. Wir agieren als Dienstleister für Arbeitnehmer, Betriebsräte/ Personalräte, Arbeitsuchende und alle Menschen, die sich zusätzliches Wissen und Können aneignen möchten oder Beratung suchen.

Der Verein ist anerkannter Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe.


Ansprechpartner:

Frau Ute Genderjahn (Projektkoordinator)

Herr Peter Welzel (Vorstand)
Herr Klaus Gelfert (Vorstand)

Stammhaus
Rabenauer Str. 32
01705 Freital

Tel.: 03 51 / 6 49 10 00
Fax: 03 51 / 6 41 37 71
E-Mail: as@as-freital.de

Sprechzeiten:
Mo - Fr:
Di + Do:
Mo + Mi:
08.00 - 12.00 Uhr
13.00 - 17.00 Uhr
13.00 - 16.00 Uhr

A//S Verein für
Arbeitsförderung und Selbsthilfe e.V.

Rabenauer Straße 32, 01705 Freital
Tel.: 03 51 / 6 49 10 00
Fax: 03 51 / 6 41 37 71

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Ein gelungenes Frühlingsfest

Am 25. März veranstaltete die Frauengruppe des A//S Vereins ein Frühlingsfest für Senioren. Wir waren über die zahlreichen Gäste angenehm überrascht. Ein kleines Frühlingsgedicht versetzte die Gäste in Frühlingsstimmung.

Bei Kaffee, Kuchen und leiser Musik konnten wir gute Gespräche führen. Anschließend wurden gemeinsam Frühlingslieder gesungen und Gedichte zum Frühling vorgetragen. So mancher von uns klopfte dabei das Herz viel schneller, waren wir es doch nicht gewohnt, vor Gästen zu sprechen.

Das von uns selbst vorbereitete Bingospiel stieß auf sehr großes Interesse bei den Senioren. Mit Freude und Begeisterung verfielen sie dem Spielfieber. Im Laufe des gemütlichen Nachmittags kam es zu netten Gesprächen zwischen der Frauengruppe des A//S Vereins und den Gästen.

Zum Abschluss sangen wir alle noch mal zwei Frühlingslieder. Den Senioren hat der Nachmittag sehr gut gefallen, wir bekamen positives Feedback. Mit einem Dankeschön und einem zufriedenen Lächeln verabschiedeten sie sich von uns. Wir sind jetzt ermutigt, weitere Treffen zu organisieren.

Heike Jäger-Hülsmann, im Auftrag der Frauengruppe des A//S Vereins

 
Erdkunde für Geografiemuffel

Die große, leuchtend grüne Holzkiste steht auf dem Tisch. Cäcilia Fiebich (22) und Mandy Eschner (23) packen das umfangreiche Ergebnis der letzten Wochen aus. Ihr Europagesellschaftsspiel. Vom Spielplan, über die Ereigniskarten bis hin zu den Spielfiguren aus Holz – jedes einzelne Teil haben insgesamt zehn junge Erwachsene von Hand geschaffen. „Sogar die Würfel haben sie selbst gefertigt“, erzählt Dipl.-Pädagoge Frank Baldauf (49). Er ist der Projektleiter in der berufsvorbereitenden Maßnahme „Integration in Arbeit und Ausbildung“.

Die Ideen hatten die Jugendlichen selbst. „Jeder hat das gemacht, was er am besten kann“, erklärt Mandy. Unterstützung erhalten sie bei ihrem Projekt auch von Karina Werner, die seit Kurzem beim Verein arbeitet und besonders von den Mädchen ins Herz geschlossen wurde. Sie hilft den Jugendlichen, Verantwortung zu übernehmen, sich in ein Team zu integrieren und eigene Stärken zu erkennen. Das ist das erklärte Ziel der gemeinnützigen GmbH „A//S 2000 und privates Institut für Arbeitsförderung und Lernen“, dem Träger des Projektes. Bis Mai 2009 können die Freitalerinnen Cäcilia Fiebich und Mandy Eschner dort noch lernen, wie sie gute Bewerbungsmappen erstellen, sich bei einem Bewerbungsgespräch verhalten und was für das Berufsleben wichtig ist.

„Ich war inzwischen schon wieder bei einem Vorstellungsgespräch, aber leider wurden die Stellen wegen der Wirtschaftskrise auf Eis gelegt“, sagt Cäcilia traurig. Im Callcenter zu arbeiten, wäre nicht ihr Traumjob gewesen, aber sie hätte es gemacht. Ihr eigentlicher Beruf ist Fachkraft für Gastronomie. Mandy Eschner ist gelernte Hauswirtschafterin. „Aber es gibt einfach zu viele in diesem Beruf.“ Aufgeben kommt für sie nicht infrage. „Ich könnte mir vorstellen, auch ins Ausland zu gehen, nach Australien, oder eine neue Lehre zu beginnen am liebsten im Bereich Landschaftsbau“, sagt Mandy. Doch einerseits muss ihr Englisch dafür in einem Kurs verbessert werden, andererseits ist eine zweite Ausbildung für die 23-jährige schlecht möglich. Beides müsste sie aus eigener Tasche bezahlen und das kann sie nicht. So heißt es für die jungen Frauen weiterhin fleißig Bewerbungen schreiben.

Das Basteln des Europaspiels zeigt, dass die Jugendlichen lernbereit sind, detailgetreu und zielstrebig arbeiten. Mandy und Cäcilia haben per Hand eine Europakarte als Spielplan auf vier A3-Bögen mit Fineliner gezeichnet. „Besonders anstrengend waren die kleinen Inseln“, erklärt Cäcila und zeichnet zur Demonstration mit dem Finger die winzigen Linien nach. Die einen haben über das Internet Fakten und Daten zu Europa gesammelt, die anderen die Spiel- und Ereigniskarten erstellt, wieder andere die Holzfiguren und die Kiste gebaut. Nun sind alle, die möchten, eingeladen, in den Vereinsräumen auf der Rabenauer Straße ihr Europawissen bei einer Reise auf dem Spielbrett zu testen.

Eines haben die Jugendlichen, die an diesem Projekt teilnehmen, gemeinsam: Sie sind alle durch die Arge Sächsische Schweiz Osterzgebirge zu diesem berufsvorbereitenden Projekt vermittelt worden, die die Maßnahme fördert. Nicht nur Spiele werden hier hergestellt. Mit dem Projekt sollen pro Halbjahr 17 benachteiligte Jugendliche die Möglichkeit zu verschiedenen Qualifizierungen erhalten, um damit ihre Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu verbessern. „Es ist ein guter Anfang. Zwischen vier und fünf junge Leute haben wir in diesem Jahr in eine Arbeit vermitteln können. Unter anderem durch unsere Betriebsbesichtigungen“, erzählt Ute Genderjahn, die Chefin der Jugendarbeit.

Einige Jugendliche werden aber von einer Maßnahme zur nächsten geschickt und bleiben lange erfolglos bei der Arbeitssuche, weil ein Hauptschulabschluss selten ausreicht. Kommen schlechte Noten hinzu, ist die Situation besonders dramatisch. Viele geben die Hoffnung irgendwann auf. „Das liegt aber nicht immer an der Einstellung, wie viele Leute denken. Nicht alle Jugendlichen sind arbeitsscheu“, erklärt Mandy und ergänzt energisch: „Wir wollen arbeiten und unser eigenes Geld verdienen“. Am Wochenende zeigten sie das zum Beispiel auf dem Potschappler Adventsmarkt. Dort verkauften die Jugendlichen weihnachtliche Dekorationen, die sie selbst in der Holzwerkstatt des Vereins in Höckendorf gefertigt haben.

Katja Fischer, Sächsische Zeitung vom 19. Dezember 2008

 
Schöner Tag

Am 23. Oktober wurde vom Verein für Arbeitshilfe e.V. Freital für Interessierte ein Rundgang durch den Forstbotanischen Garten Tharandt unternommen. Das Wetter spielte leidlich mit und so sollte der Rundgang doch eine Erfahrung im positiven Sinne werden. Der „Garten“ ist vom Bahnhof nach einer kurzen Wegstrecke durch den Ort und einem kurzen Anstieg relativ schnell zu erreichen. Am Eingang kann man sich mittels einer Tafel über die gesamte Ausdehnung informieren und muss feststellen, dass der Garten mit einer Gesamtwegstrecke von rund 20 Kilometern eine doch beachtliche Ausdehnung hat. Man einigte sich auf eine Wegstrecke von etwa 6 km. Beeindruckend ist die Darstellung von Nadel- und Laubbäumen und deren Wuchsformen sowie die Bedeutung als Nutzpflanze und deren therapeutische Nutzung.

Nach einem kurzen Weg und Anstieg über die Brücke erreicht man den neueren Teil des Gartens – „Nordamerika“. Die Anlage ist in Teilen mit Kleinmassiven aus Kalkstein und Porphyr ausgestattet und bietet einen guten Rundblick. Künstlich angelegte Seen mit Bezug auf die großen Vorbilder runden das Gesamtbild ab. Zum Schluss lohnt ein Besuch im Museum, wo doch schon beachtliche Schnitte vom 290-jährigen Mammutbaum zu sehen sind. Interessant ist auch die Bodenbeschaffenheit. Man kann sagen, es war ein rundum gelungener Tag.

Dietmar Golde per E-Mail, Sächsische Zeitung vom 08. November 2007

 
Kinder lernen, was gesund ist.

Die Freitaler Kindertagesstätte des Vereins für Arbeitsförderung und Selbsthilfe, „Mühlenwichtel“, ist die zweite Kita in Sachsen, die sich mit dem Prädikat „Gesunde Kita“ schmücken kann. Nach einem umfangreichen Testkatalog wurden hier vor allem die Ausstattung und die Hygiene im Haus, der Wechsel von Ruhe und Bewegung sowie die medizinische Betreuung und die Frühförderung der Kinder bewertet„Die Kinder sollen hier auch lernen, dass Obst gesünder ist  als Nutella oder Milchschnitte“, sagt die Projektleiterin des Vereins Ute Genderjahn. Eine Studie des Robert-Koch-Instituts wies den Trend nach, dass Kinder immer unkoordinierter werden. Dieser Entwicklung soll mit der „gesunden Kita“ abgeholfen werden.

Dafür ist es besonders wichtig, dass auch die Erzieherinnen sich diesem gesundheitsbewussten Leben annehmen. „Wenn sie selbst genug Energie und Freude ausstrahlen, können sie sich am besten für die Gesundheit der Kinder einsetzen“, sagt Genderjahn weiter.Zur Umsetzung der verschiedenen Kriterien und zu deren Bewertung ließen sich zwei Mitarbeiterinnen des Kindergartens zu sogenannten Auditorinnen ausbilden. Mit ihrer Hilfe kann die gesamte Einrichtung sich in Bezug auf die Gesundheitsförderung selbst einschätzen und die Rahmenbedingungen für die notwendigen Maßnahmen schaffen. Bereits im vergangenen Jahr beteiligte sich der Kindergarten des Vereins für Arbeitsförderung und Selbsthilfe an dem Projekt „Fit von klein auf“ und unterstrich damit den hohen Stellenwert der Gesundheitsförderung.

Sächsische Zeitung vom 07. November 2007

 
Lesen und Schreiben für manche ein Buch mit sieben Siegeln?

Menschen, die eine Schule besucht haben und dennoch nicht des Lesens und Schreibens mächtig sind, haben es schwer in einer Welt mit Schriftverkehr. Große Ängste, aufzufallen und erkannt zu werden, bedrücken und lassen diese Menschen klein erscheinen. Umso erfreulicher war der Entschluss von zwölf Frauen und Männern unterschiedlichen Alters, sich erneut auf die "Schulbank" zu setzen und mit viel Mühe einen weiteren Versuch zu wagen, das Lesen und Schreiben zu erlernen. Zwei Jahre lang haben sie erfolgreich beim A//S Verein für Arbeitsförderung und Selbsthilfe e.V. um Buchstabe, Wort und Zeile gekämpft. Nun steht das vom ESF geförderte Projekt kurz vor seinem erfolgreichen Abschluss. Die Lernenden haben mit Fleiß und Beharrlichkeit, sich einer großen Herausforderung gestellt.

Zusätzlich zum Lernen im Unterrichtsraum wurden mit viel Engagement lebensweltbezogene Ausflüge organisiert, bei denen die Teilnehmer ihr Können unter Beweis stellten. Die Lernenden sind eine kleine Gruppe in Freital unter den ca. vier Millionen Analphabeten, die es in der Bundesrepublik gibt. Die Selbsthilfegruppe für Erwachsene, die Text und Schrift nicht im Alltag nutzen ist in der Gründung. Unter der Telefonnummer des A//S Verein in Freital 0351/649 10 00 können sich Betroffene und Angehörige informieren.

Sächsischer Bote vom 01. November 2007

 
Kita "Mühlenwichtel" erwirbt Gesundheitszertifikat

Als zweite Kindertageseinrichtung in Sachsen erhält der Kindergarten „Mühlenwichtel“ in Freital das Zertifikat „Gesunde KiTa“. Davon überzeugen konnten sich am vergangenen Dienstag ausgebildete Auditoren und KiTa-Praktiker.

Vorausgegangen ist eine Bewertung der Einrichtung anhand vorgegebener Kategorien, aus der ein Qualitätsbericht erstellt und die Kriterien dafür erfüllt wurden. Das Gesundheits-Audit soll Kindertageseinrichtungen, die sich seit längerem mit der Gesundheitsförderung beschäftigen, einen Anhaltspunkt für den erreichten Entwicklungsstand geben.

Das Zertifikat gilt für 3 Jahre und kann dann erneut erworben werden. In einem ersten Modellversuch werden in Sachsen sieben solcher KiTa´s auditiert.

Amtsblatt Freital vom 14. Juli 2007

 
Streitort Bushaltestelle

Der A//S-Verein Freital hat mit zwölf Jugendlichen einen Film zum Thema Gewalt an Schulen gedreht.

Am Ende fahren alle gemeinsam weg. Der Müllmann kehrt den Abfall vor der Schulbushaltestelle auf. "Mobbing" steht auf dem weggeworfenen Kaugummipapier. Auf der Batterie, die in einem MP3-Player steckt, liest man "Rasismus". Sie landet in der Tonne. "Symbolisch zeigt das, dass gewaltverherrlichender Musik die Energie entzogen wird", sagt Ute Genderjahn. Sie ist Projektkoordinatorin beim Verein für Arbeitsförderung und Selbsthilfe (A//S) e.V. Freital.

Die Szene gehört zum Kurzfilm "Mut zum Nein". Der A//S-Verein hat ihn mit Acht-bis Zehnklässlern und ehemaligen Schülern der Lessing-Mittelschule vom 7. bis 13. August entwickelt und gedreht. Der etwa anderthalbminütige Streifen soll im Dezember zuerst dort, später bei Interesse auch in anderen Schulen des Weißeritzkreises zu sehen sein.

Über das Landesprogramm "Weltoffenes Sachen für Demokratie und Toleranz" wird das Projekt gefördert. "Die Jugendlichen konnten schon in den Vorgesprächen ihre Ideen einbringen und wählen, ob sie im Team für Text, Gestaltung, Regie oder Technik mitarbeiten wollten", sagt Projektleiter Rico Hiller. "Jedoch sei unser Ansinnen, dass Jugentliche so viel wie möglich selber agieren", betont Ute Genderjahn. So könnten sie sich erproben. Für Projektarbeit in weiteren Schulen ist der Verein offen.

Dorit Oehme, Sächsische Zeitung vom 19./20. August 2006