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Service-Learning - ein Frauenprojekt zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt

Das Projekt befähigt arbeitssuchende Frauen, eine Tätigkeit als Mentorin aufzunehmen und ihr Wissen und Können an interessierte Lerner weiterzugeben. Neue Methoden und bewährte Strategien zur Wissensvermittlung wurden erarbeitet, Formen der Kommunikation und der Moderation trainiert.

Durch das gegenseitige Lernen wurden persönliche und berufliche Stärken der Frauen erlebbar herausgearbeitet. Regelmäßige Lernangebote zu Themen wie Multimedia, Internet und Sprache konnten interessierten Frauen kostenfrei angeboten werden. Das Lernen fand dabei in kleinen thematischen Gruppen unter fachlicher Begleitung statt.

Wichtig war uns, Wissen für Menschen unterschiedlicher Herkunft und Alters zugänglich zu machen und die eigene Aktivität zu fördern. Das Internet wurde als Medium der Wissenserweiterung vielseitig genutzt. Nachhaltig haben sich "Wissensrundgänge" entwickelt, in denen thematische Führungen selbstständig organisiert und durchgeführt werden. Der Zuwachs an Selbstbewusstsein und sozialer Kompetenz half vielen Frauen einen Einstieg ins Berufsleben zu finden.



Integrationsprojekt: Menschen mit Behinderung bauen Instrumente für einen Klanggarten

Ziel war es, Menschen mit Behinderung und Jugendliche in einem gemeinsamen Projekt praktische berufliche Orientierung und Erfahrungen zu vermitteln sowie neue soziale Kompetenzen zu entwickeln.

Besondere Aufmerksamkeit galt behinderten Frauen, die mit ihrer Behinderung als Frau erschwert benachteiligt sind und sich bisher oft weniger in handwerklichen Tätigkeiten erproben konnten. Mit Holz, Farbe und Weiden wurden Produkte, wie Klangspiele und Weidenzäune hergestellt, die in Parkanlagen zum Einsatz gelangten und nachhaltig genutzt werden. Das lebensweltbezogene Projekt ermöglichte es, den individuellen Anforderungen der Teilnehmerinnen gerecht zu werden, Ideen zu sammeln und unter fachlicher Anleitung ergebnisorientiert zu arbeiten.

In der gemeinsamen Arbeit wurden Akzeptanzen entwickelt, die Selbstwahrnehmung und das Selbstvertrauen gestärkt. Es bildeten sich neue Sichtweisen und Gefühle zum Thema Behinderung heraus. Die Menschen mit Handicap wurden ihrerseits ermutigt, außerhalb ihres bekannten Umfeldes Vertrauen aufzubauen und zu kommunizieren. Kooperationen entstanden dabei mit der Förderschule für geistig Behinderte und Freitaler Unternehmen.



Eine Chance für Menschen, die Wort und Schrift nicht beherrschen...

Der A//S Verein für Arbeitsförderung und Selbsthilfe e.V. hat in Freital und Umgebung u. a. schon vielen sozial Benachteiligten mit seinen Angeboten geholfen und sie in verschiedensten Lebensbereichen beraten.
Er bietet nun auch Menschen, die Probleme mit Wort und Schrift haben, seine Unterstützung an.
Das Projekt findet , in kleinen Gruppen, statt.

Dazu eigens ist ein Konzept entwickelt, dass den Interessenten zeigen soll, das Lernen in einer kleinen Gemeinschaft großen Spaß machen kann.
Darüber hinaus erhalten Sie Hilfe und Rat im Umgang mit Schreiben, Formularen und Ämtern.

Wer hat den Mut, diesbezüglich seine großen Hemmungen abzubauen und sich diesem Projekt anzuschließen?
Wer liest diese Zeilen und kann mit der Weitergabe dieser Information einem von dieser Problematik betroffenen Bekannten helfen?

Interessenten können sich gern beim A//S Verein für Arbeitsförderung und Selbsthilfe e.V., Rabenauer Straße 32 in Freital

unter der Telefonnummer: 03 51 / 6 49 10 00 melden

Ansprechpartner beim Verein diesbezüglich sind Frau Mühle und Herr Müller. Wir freuen uns auf ein Gespräch!

 



Angebote für Jugendliche ohne Ausbildung bzw. Arbeit

MitArbeiten – MitErleben – MitGestalten  M³

Wir bieten jugendlichen Beziehern von Arbeitslosengeld-II interessante Projektarbeit zum Erwerb und der Erprobung von unterschiedlichen beruflichen Tätigkeiten sowie persönliche Beratung und Betreuung, um die Chance der individuellen Entfaltung sowie einen erleichterten Übergang in Arbeit oder Ausbildung selbst mitzugestalten.

Das Projekt orientiert auf strukturierte Angebote von personendifferenzierter sowie kompetenz-und handlungsorientierter Projektarbeit.

Das heißt :

- Förderung von sozialen und berufsfeldspezifischen Kompetenzen im Rahmen der Werkstatt- und Projektarbeit

- Arbeit mit der biografieorientierten Methode,d.h. andocken an bisher erlebten und wiedergespielten Denken und Handeln

Die Jugendlichen erhalten entsprechend des individuell erstellten Stärken-Schwäche-Profils differenzierte Angebot zum Erwerb von Wissen und beruflichen/sozialen Fähigkeiten.Anknüpfend an bereits vorhandenes Wissen und Können (Ressourcen orientiert) werden passgenaue Bildungsmodule realisiert,die einen beteiligungsorientierten Lernprozess in Gang setzen.Schwerpunkt ist die Entwicklung von sozialer Kompetenz,die Stärkung der Selbständigkeit und Motivation,gepaart mit Lernbereitschaft und Schlüsselkompetenzen.

Inhaltliche Gliederung

1.Tag   Soziales Training , Bewerbung

2.Tag   Werkstattarbeit

3.Tag   Projektarbeit / Werkstattarbeit

4.Tag   Projektarbeit

5.Tag   Qualifizierung in unterschiedlichen Lernmodulen



Dauer: in der Regel 6 Monate , Beendigung bei Ausbildungs-bzw.Arbeitsaufnahme
Anmeldeverfahren: Zuweisung durch den Fallmanager oder persönlichen Ansprechpartner bei der ARGE
Wochenzeit:  20 Stunden
Ansprechpartner: Herr Frank Baldauf

Telefon: 0351–6 49 10 00
Fax:      0351–6 41 37 71
Email: as@as-freital

Diese Maßnahme wird finanziert aus Mitteln der ARGE Sächsische Schweiz - Osterzgebirge

 



Medien- und Schreibwerkstatt

Medien- und Schreibwerkstatt mit 10 Plätzen

Dieses Projekt wird finanziert aus Mitteln der ARGE Sächsische Schweiz - Osterzgebirge




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